Die Wurzel der Zufriedenheit: Selbstbild verstehen und formen

Wie dein Selbstbild sich auf deine Realität auswirkt

„Die Entdeckung des wahren Selbst steht für den Unterschied zwischen Freiheit und dem Zwang zur Anpassung.“

Maxwell Maltz – Psychokybernetik

Sich selbst wirklich zu kennen und ehrlich auszuleben,
  schafft das Potential für mehr Ruhe, Glück und Zufriedenheit im eigenen Leben.

In diesem Text schreibe ich über das in meinen Augen wichtigste Konzept für eine nachhaltige Veränderung der eigenen Lebensumstände.

Es geht um das Fundament der persönlichen Erfahrung.

Das Selbstbild

Bevor du jetzt weiterliest, frag dich:

„Wer bist du in deinen Augen? Wie sieht die Geschichte über dich aus, die du als wahr annimmst?“

Hast du dir schon mal ehrlich Gedanken darüber gemacht, wie du dich selbst wahrnimmst? Wie dein Selbstbild aussieht? Oder nimmst du deine Sicht auf dich selbst (unreflektiert) als gegebene Wahrheit an?

Welche Geschichte erzählst du dir über die Person, die du jeden Tag im Spiegel siehst?

Bestimmung des Selbstbildes

Dein Gefühl zu dir selbst entsteht dadurch wie kongruent deine aktuelle Wahrnehmung von dir selbst mit der Erfüllung deiner „Idealversion“ ist.

Der „Unterschied“ zwischen dem aktuellen und dem angestrebten Selbstbild sozusagen.

Das aktuelle Selbstbild

Um an deinem Leben etwas verändern zu können, musst du dir erst einmal klar machen, wer es ist, der dieses Leben lebt.

Frage dich ehrlich wie du dich selbst siehst. Beobachte in deinem Alltag, wie sich deine Überzeugung von dir Selbst auf dein Denken und Handeln auswirkt.

Das Selbstbild beruht darauf, wie wir unser bisherigen Erfahrungen im Leben bewertet haben. Es ist im Grunde genommen die Meinung, die wir uns im Laufe unseres Lebens zu uns selbst aufgebaut haben. Das Fiese ist, dass wir diesen Filter auf jede Erfahrung anwenden, die wir machen und dieses Bild so immer weiter festigen und verstärken.

Es bestimmt fundamental den Rahmen, in dem die individuelle Erfahrung eines Menschen stattfinden kann. Es drückt sich eins zu eins in der Lebenswelt aus.

Das angestrebte Selbst

Die Version von dir, die du anstrebst. Nennen wir es mal das höhere Selbst.

Die Grundmotivation des Menschen ist es, die eigenen Lebensumstände zu verbessern.
Es ist vom aktuellen Selbstbild abhängig, wie diese Verbesserung vorgestellt und umgesetzt werden kann.
In den meisten Fällen ist das Selbstbild durch die Sozialisation (Familie, Schule etc.) so starr konstruiert, dass ab einem bestimmten Punkt im Leben (wenn überhaupt) nur noch wenig Spielraum für persönliche Verbesserung wahrgenommen wird.
Das Ziel, nach dem sich der Mensch dann ausrichtet ist der Erhalt des Status Quo. Oder anders ausgedrückt das Ziel ist es „Sicherheit“ zu schaffen.

Das perfekte Beispiel dafür sind die vielen Menschen, die ihr Leben lang in einem Berufsfeld kleben bleiben. Sie sehen keine Möglichkeit, sich „über diese Grenze“ zu entwickeln. Es ist für sie einfach keine Option. Weiterbilden, ja. Etwas komplett anderes versuchen, nein.
Auch auf die Gefahr hin unzufrieden und verbittert zu werden. Ein Grund, der nichts damit zu tun hat die eigene Komfortzone zu verlassen und sein Selbstbild zu erweitern ist immer schnell gefunden.

Mach dir immer wieder bewusst, was die Intention hinter deinem Verhalten ist. Was strebst du an? Dient dein Handeln der Version von dir, die du anstrebst oder festigt und verstärkt es ein gewohntes Bild von dir?

Einfach anfangen

Achte in den nächsten Tagen mal darauf, wie sich die beiden Aspekte dieses Konzepts in deinem Leben bemerkbar machen. Schreibe dir unbedingt auf, was dir so auffällt.

Frage dich ehrlich, was so die Überzeugungen sind, die du so zu dir Selbst hast.
Schreib dir eine Liste dazu und im Anschluss schreibst du zu jedem Punkt, warum du sie für wahr hältst.

Nächste Woche schreibe ich über die Möglichkeiten, die eine gezielte Arbeit mit dem Selbstbild/ Selbstkonzept mit sich bringen kann.

Wenn du Interesse daran hast, mit mir an deinen persönlichen Themen zu arbeiten, melde dich gern bei mir!

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