Autor: Perspektivschmiede

  • Das Selbstbewusstsein – Impulse

    Das Selbstbewusstsein – Impulse

    Gefragt, was Ihnen fehlt, antworten viele Menschen, sich mehr Selbstbewusstsein zu wünschen.

    Ist das deine Antwort, findest du im folgenden Text vielleicht ein paar Impulse, die dir weiterhelfen, dein Selbstbewusstsein zu vertiefen.

    Was ist das Selbstbewusstsein?

    Um gezielt daran arbeiten zu können, definieren wir zuerst, was das Selbstbewusstsein ist.

    Das Selbst – Bewusstsein setzt sich aus dem Selbst und dem Bewusstsein zusammen.

    Das Selbst

    Das Selbst ist der Ausdruck aller geistigen, körperlichen und sozialen Prozesse, die du als dir „zugehörig“ beschreibst, oder anders ausgedrückt, mit deinem Ich identifizierst.

    Das Bewusstsein

    Die wahrnehmende, erlebende und bewertende Instanz in deinem Inneren. Der Kern deines Ichs. Dein „Ich – Bin“.
    Warum „Ich – bin“?
    Angenommen du sagst: „Ich bin zufrieden!“, drückst du damit aus, dir deines Glücklich – seins bewusst zu sein.

    Das Selbst – Bewusstsein

    Das Selbstbewusstsein ist der Grad, in dem sich dein Bewusstsein sich seiner Selbst in seiner Gesamtheit bewusst ist.

    Oder anders ausgedrückt:

    Die Tiefe , der Antwort auf die Frage:

    „Wer bin Ich und Warum?“

    In wie weit bist du fähig, dich selbst in deiner Gesamtheit ehrlich wahrzunehmen und bewusst auszudrücken.

    Wie drückt sich das Selbstbewusstsein aus?

    Dein Selbst – Bewusstsein drückt sich in allem aus, das du erlebst und erfährst. Es zeigt sich wie oben erwähnt auf viele verschiedene Weisen.

    Der Grad in dem du dir deiner Selbst bewusst bist, bestimmt, wie du auf die unendlichen Erfahrungen reagierst, die die Welt dir bietet.

    Und vor allem, was du dann schlussendlich aus ihnen machst!

    Das Selbstbewusstsein drückt sich in verschiedenen Qualitäten aus, die grundlegenden Einfluss auf das subjektiver Erleben der Welt haben.

    Hierunter fallen zum Beispiel, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit.
    Sie werden oft mit dem Selbstbewusstsein gleichgesetzt, sind aber lediglich Ausdrucksformen eines tiefgehenden Selbstbewusstseins.

    Gründe für fehlendes Selbstbewusstsein

    Oft sind wir uns selbst gegenüber (unnötig) kritisch und verweigern uns aus Bequemlichkeit auch die Veränderung die diesen Zustand ändert.

    Das führt zu einer Ablehnung und Verdrängung vieler Anteile des Selbst, die sich in verschiedensten unbewussten Mustern manifestieren.

    Diese drücken sich in den Verhaltensweisen und Gewohnheitsmustern aus, die du dir nicht so wirklich erklären kannst. Die, die dich sabotieren und ausbremsen.

    Woher kommt diese Ignoranz gegenüber sich Selbst?

    Ein weiterer Grund dafür, dass es vielen Menschen an Selbstbewusstsein mangelt, ist die Idee es gäbe ein Ideal, dem sie entsprechen müssten.

    Ein nicht selbst bestimmtes Ideal. Im Lauf unseres Lebens übernehmen wir unreflektiert Überzeugungen aus allen möglichen Quellen.
    Aus diesen Überzeugungen entsteht dann eine Idee davon, wer

    wir sein sollen

    Und wir vergessen,

    – wer wir sind –

    Wer wir „sein sollen“ ist in diesem Fall ein Ideal, für das wir Teile unseres ehrlichen Ausdrucks abgeben und uns in soziale Rollen zwängen, die irgendwann zu unserer Identität werden.

    Das Drängen des Unterbewusstseins, das sich in Unruhe und Unzufriedenheit ausdrückt betäuben wir.
    Ein Großteil der modernen Welt scheint darauf ausgerichtet zu sein, eben diesen Zustand herzustellen.

    Das „Bewusst – Sein“

    Was also machen? Ganz einfach. Es braucht gezielt Zeiten am Tag, in denen man sich nur sich selbst widmet. Zu denen das Ich bewusst mit dem Selbst in Verbindung treten kann.


    Bist du in der Lage, die 10 Minuten einfach still zu sitzen. Nur du mit dir Selbst.

    Keine Reize.

    Wann hast du das letzte mal Langeweile einfach mal ausgehalten und beobachtet, was in dir geschieht, wenn mal „Nichts“ passiert?

    Das Selbstbewusstsein hat seine Wurzeln in dieser Stille. Hier kann ich mich selbst sehen. Durch meine eigenen Augen. Dadurch kann ich mich erkennen,
    wer ich unter den sozialen Rollen wirklich bin und sein will!.

    Probier es aus! Stell dir einen Wecker und setz dich einfach mal 10 Minuten hin. Beobachte was passiert.

    Wenn du die Beobachtungen festhalten willst, ist hier vielleicht was für dich dabei.

    Ich hoffe du konntest ein paar Impulse für dich mitnehmen!

  • Der Drang nach Anerkennung: Der Einfluss anderer auf unsere Entscheidungen

    Der Drang nach Anerkennung: Der Einfluss anderer auf unsere Entscheidungen

    In einer Welt, die von Meinungen und Bewertungen geprägt ist, finden sich viele von uns im Drang nach Anerkennung gefangen – und zwar nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern auch aus einem fast zwanghaften Bedürfnis nach Bestätigung. Doch was treibt uns wirklich an? Ist es die Suche nach Bestätigung oder vielmehr die Angst vor Ablehnung und Spott?

    Die Abhängigkeit vom Drang nach Anerkennung

    Hast du dich schon einmal gefragt, wie oft du Entscheidungen aufgrund des Drangs nach Anerkennung von den Meinungen anderer abhängig machst? Oft geschieht dies sogar dann, wenn wir ganz allein sind. Wenn wir darauf achten, stellen wir schnell fest, wie viel Macht wir unbewusst den Vorstellungen anderer über uns selbst einräumen.

    Selbstreflexion: Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du deine Ideen ohne den Gedanken an den Drang nach Anerkennung ausleben würdest?

    Die Macht der Entscheidung

    Letztlich liegt es in unserer Hand, wie viel Macht wir über unsere Entscheidungen im Kontext des Drangs nach Anerkennung abgeben. Es ist nicht notwendig, jeden zu beeindrucken oder zu versuchen, es jedem recht zu machen. Die Meinungen anderer haben keinen Einfluss darauf, wie wir unser Leben leben sollten.

    Frage dich: Macht es wirklich Sinn, dein Handeln nach den Gedanken und Meinungen von Menschen auszurichten, die nur in deinem Kopf existieren?

    Es geht nicht darum, egozentrisch oder rücksichtslos zu leben. Vielmehr geht es darum, bewusst zu entscheiden, wem und welchen Ideen wir Einfluss auf unser Leben geben.

    Die Projektion eigener Unsicherheiten

    Ich habe für mich erkannt, dass oft meine eigenen Unsicherheiten, Ängste und Zweifel es sind, die ich auf Partner, Kinder, Eltern, Kollegen und Nachbarn projiziere. Diese Projektionen können unser Verhalten und unsere Entscheidungen stark beeinflussen, ohne dass wir es wahrnehmen.

    Fazit

    Der Drang nach Anerkennung kann uns in einer Schleife von Unsicherheit und Abhängigkeit halten. Doch wir haben die Macht, diese Ketten zu sprengen. Indem wir uns bewusst machen, wie viel Einfluss andere auf unser inneres Erleben haben, können wir lernen, selbstbestimmt zu leben. Es ist an der Zeit, die Kontrolle über unsere Entscheidungen zurückzugewinnen und uns von dem Druck zu befreien, es anderen recht zu machen.

    Lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir ein Leben führen können, das nicht von den Meinungen anderer bestimmt wird

    Vielleicht hilft dir ja für den Anfang das hier: Selbstbeobachtung: Dein Schlüssel zu echtem Selbstverständnis

  • Die Macht deiner Überzeugungen: Wie sie dein Leben prägen

    Die Macht deiner Überzeugungen: Wie sie dein Leben prägen

    Bleibt ein Weilchen und hört zu…

    Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.
    -Epiktet-

    Welche Bedeutung du den Dingen zuschreibst…

    …bestimmt zu großen Teilen, wie wie du Welt wahrnimmst und erlebst.
    Woher kommen die Vorstellungen, Konzepte und Ideen, die deiner persönlichen Welt Inhalt und Form geben?
    Es sind die Überzeugungen (oder Glaubenssätze), die du dir durch die vielen Erfahrungen im Laufe deines Lebens angeeignet hast.
    Man kann auch sagen, es ist die Geschichte, du dir über dich selbst und die Welt in der du lebst erzählst.

    Diese Geschichte bestimmt wie du denkst und handelst.

    Wie wir denken…

    …und das Erlebte bewerten, ist immer eine Fortsetzung dieser Geschichte.
    Ein kleines Beispiel:
    Drei Personen…

    • die Erste wurde als Kind von einem Hund gebissen.
    • die Zweite hatte nie groß Kontakt zu Hunden
    • die Dritte ist in einem Haushalt aufgewachsen, in dem immer Hunde gelebt haben.

    Wie werden sich die Gedanken zu Hunden bei diesen drei Personen unterscheiden?
    Es stellt sich die Frage, wer von den Dreien Recht hat. Alle wahrscheinlich.
    Dieses Beispiel ist natürlich sehr stark vereinfacht.
    Woher nimmst du zum Beispiel deine Überzeugungen zum Thema…

    • Geld?
    • Beziehungen?
    • Freundschaft?
    • Arbeit?
    • Politik?
    • Fremde Kulturen?

    Welche früheren Erfahrungen bestimmen heute deine Überzeugungen?
    Sind diese Überzeugungen für die heutige Version von dir noch gültig? Oder behindern sie dich?

    Es ist sehr befreiend…

    die eigenen Überzeugungen auf den Prüfstand zu stellen. Oft liegt es nähmlich gar nicht so sehr an den Umständen oder den anderen, dass unsere Welt nicht unseren Vorstellungen entspricht.

    Ich habe oft an Anderen, aber vor allem an mir Selbst beobachten dürfen, dass es meistens die eigenen Überzeugungen sind, die einen daran hindern, seine Ziele zu erreichen.

    Sei aufmerksam…

    …wenn du das nächste mal fest davon überzeugt bist, dass du…

    • etwas nicht kannst, ohne es versucht zu haben
    • für etwas noch nicht bereit bist
    • nicht der Typ für etwas zu sein
    • etwas sowieso nicht zu schaffen
    • „irgendwo“ nicht reinpasst

    …oder was auch sonst für ein Gedankenkomplex, der dich daran hindert etwas zu machen, dass dich zwingt, dich aus deiner Komfortzone zu bewegen.

    Es könnte sein, dass es eine veraltete Geschichte über dich selbst ist, die dir im Weg steht.

    Viel Erfolg!

  • Der satte Geist

    Der satte Geist

    Wie wir zu passiven Empfängern werden, anstatt uns aktiv selbst etwas aufzubauen.

    „Zuviel ist das Selbe, wie nicht genug… „

    Kennst du dieses Gefühl der Trägheit, das sich einstellt, wenn du über einen längeren Zeitraum hinweg viele digitale Inhalte konsumierst und selbst nichts erschaffst?
    Träge, aber nicht entspannt. Unruhig immer auf der Suche nach Neuem? Unzufrieden? Das könnte daran liegen, dass dein Geist einfach satt ist.

    Du setzt dich hin, zockst das neue Game, schaust dir danach zwei, drei Folgen deiner Lieblingsserie an. Nebenher checkst du ca. alle 10 Minuten , ob es irgendwas Neues in deinem Handy gibt .

    „Irgendwie bringt dir all das aber trotzdem keinen Frieden…“

    Du suchst immer weiter nach Neuem, Besserem. Irgendetwas, das sich neu anfühlt. Das Problem ist, dass sich das vermeintlich Neue immer schneller wie das Alte anfühlt.

    Es lenkt dich zwar für den Moment ab, die ersehnte Erfüllung bleibt aber aus.

    …woran das liegen könnte?

    Hast du dich schon mal gefragt, warum –

    • du dich trotz der vielen Beschäftigung, die durch die dauerhafte Unterhaltung hast oft unausgelastet fühlst.
    • du vielleicht Probleme mit dem Schlafen hast.
    • du trotz den vielen Tutorials, die du anschaust irgendwie nicht weiter kommst?
    • dir irgendwie trotz der vielen Unterhaltung ständig langweilig ist?

    Achte mal darauf…

    …wie aktiv du dein eigenes Leben noch gestaltest? Oder gehst du eher in die Richtung des passiven Beobachters.
    Bist du in irgendeiner Form kreativ? Erschaffst du etwas? Oder bist du eher der Empfänger dessen,was andere an pers mit dir teilen?
    (in welcher Form das auch immer sein mag)

    In meinen Augen ist die schleichende Verschiebung vom „aktiven Gestalten“ des eigenen Lebens, hin zum „passiven Konsumieren“ der Leben anderer, eine der größten Gefahren für die psychische Gesundheit der heutigen Zeit.

    Hier einige Beispiele um zu verdeutlichen, was ich damit meine.

    • Kochst du selbst
      – oder schaust andernen dabei zu und isst selbst Fertiggerichte?
    • Eignest du dir aktiv neue Fähigkeiten an
      – oder schaust du lieber anderen dabei zu, wie sie etwas sehr gut machen?
    • Setzt du das, was du in Tutorial Videos lernst um
      – oder schaust du sie nur an, um die Langeweile zu vertreiben?

    Aufmerksamkeit…

    …ist der erste Schritt. Versuche dich selbst genauso wahrzunehmen, wie du andere wahrnimmst.
    Sei ehrlich zu dir selbst und behandle dich selbst in deinem inneren Dialog so wertfrei wie möglich.
    Das bedeutet, dass du weder versuchst das Beobachtete zu rechtfertigen oder zu verurteilen. Das braucht am Anfang etwas Übung, hilft mit der Zeit aber massiv dabei, ungewollte Verhaltensmuster anzupassen und sich selbst ehrlich annehmen zu können.

    Und dann… Aktion!

    Ohne Handlung ändert sich nichts. Wenn dir etwas auffällt, was du ändern willst, definiere genau, was dich stört, warum es das tut und wie du es anpassen willst!

    Halte das alles auf jeden Fall irgendwie fest. Tagebuch, Audio, Video, egal!

    Jetzt heisst es dranbleiben!


    Das mit dem Dranbleiben…

  • Selbstbeobachtung: Dein Schlüssel zu echtem Selbstverständnis

    Selbstbeobachtung: Dein Schlüssel zu echtem Selbstverständnis

    Lerne dich selbst kennen.

    Kennst du dich selbst? Ist dir bewusst, warum du dich in manchen Situationen so gnadenlos an deinem eigentlichen Ziel „vorbeiverhältst“?
    Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, der Hauptgrund für meine aktuelle Situation (ob gut oder schlecht) wäre jemand anderes als ich selbst.

    Selbstbeobachtung als Schlüssel zu Selbstverantwortung

    Klar wäre es einfacher die Verantwortung für das eigene Leben irgendwie nach Außen hin abzuwälzen. Ohne viel Anstrengung kann ich sehen, was und wer mich alles daran hindert, mein Traumleben zu leben.
    Es bringt mich halt nicht weiter, weil es rein gar nichts an der Situation ändert. Viele Emotionen ohne Wirkung.

    Hier kommt die (gezielte) Selbstbeobachtung ins Spiel.

    Die Intention hinter der gezielten Selbstbeobachtung ist zu Erkennen, wo ich mein Denken und Handeln aktiv so ändern kann, dass es einen positiven Effekt auf mein Leben entwickelt.

    Fokus ist essistenziell

    Da das Selbst eine unheimlich komplexe, vielschichtige und vor allem dynamische „Angelegenheit“ ist, ist es von unschätzbarem Wert, das Feld der Beobachtung einzugrenzen.

    Folgend eine Liste von allgemeinen Beispielfragen die man sich stellen könnte um so einen Bereich abzugrenzen.

    1. Was sind meine Kernüberzeugungen?
    2. Wie reagiere ich auf Gefühle?
    3. Was beeinflusst meine Entscheidungsfindung. Wie läuft sie ab?
    4. Was sind meine Gewohnheiten?
    5. Wo stehe ich mir selbst im Weg?
    6. Wie verhalte ich mich in verschiedenen sozialen Umgebungen?
    7. Welches Verhalten von mir kann ich nicht ausstehen? Wann tritt es auf?

    Wenn du dir eine dieser Fragen vornimmst und sie durch Selbstbeobachtung, nicht durch Erinnerung beantwortest, schaffst du durch ehrliche Konfrontation die Möglichkeit zu erkennen, wo die Ursachen für manche der Umstände in deinem Leben liegen. (könnten).

    „Ich kann nur das ändern, was mir bewusst ist.“

    Jede Veränderung beginnt damit, dass ich mir den Status Quo bewusst mache.

    Aber, wo Anfangen?

    „Aller Anfang ist schwer!“ Am besten fängst du damit an, dich Selbst in alltäglichen Situationen zu beobachten.
    Zum Beispiel:

    • Der Griff in die Süßigkeitentüte,
    • Die schnippische Bemerkung dem Partner/ den Kindern gegenüber,
    • Das sinnlose Handyscrollen

    Wichtig ist, dass du mit dir selbst brutal ehrlich bist, ohne dich zu verurteilen.

    Das ist leichter gesagt als getan!
    Versuch das mal:
    Rufe eine alltägliche Situation in dir wach, in der du dich immer wieder so verhältst, dass du es danach bereust…
    Versuche nun dieses Verhalten zu beschreiben ohne dich selbst dafür abzuwerten oder rechtzufertigen.

    Beispielthemen zur Selbstbeobachtung

    • Du willst abnehmen? Ok! Beobachte wann du dich deinem Ziel entgegengesetzt verhältst.
    • Du willst ruhiger mit stressigen Situationen umgehen? Ok! Wann ist der Punkt an dem du nicht mehr bewusst handelst, sondern nur noch reagierst.
    • Du willst konzentrierter Arbeiten können? Ok! Was lenkt dich ab? Was denkst du, bevor du dich einer Ablenkung hingibst?
    • Du willst Projekte zu Ende bringen, ginst aber beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten auf? Ok! Was ist die Sorge, die dich dazu bringt aufzugeben? Was ist das Gefühl, dass du zu vermeiden versuchst?

    „Du musst Der sein, Der du werden willst, um Der zu werden, Der du sein willst.“

    Du könntest aber auch einfach damit beginnen herauszufinden, warum du Sorge hast Fehler zu machen, obwohl du etwas für dich – und mit dir Selbst erarbeitest.🥸👍

    Halte deine Beobachtungen fest!

    Am besten schreibst du dir auf, welchen Bereich du beobachten willst und schreibst in regelmäßigen Abständen dazu, was du bemerkt hast. Schreib alles dazu, das dir dazu einfällt. Auch was du gern ändern würdest. Wenn du es geschafft hast, dich anders zu verhalten. Warum du es manchmal nicht schaffst.
    Mache eine Routine aus deiner Selbsbeobachtung.

  • Das mit dem Dranbleiben…

    Das mit dem Dranbleiben…

    Jeder kennt es. Ich nehme mir was vor. Verspreche mir ganz fest, etwas zu verändern.
    Zwei Wochen später. Ich bin zurück in meinem Trott. Oft gar nicht erst angefangen aktiv was zu ändern. Oder, als es drohte unangenehm zu werden wieder damit aufgehört. Alles was noch übrig ist, ist der Zettel auf den ich geschrieben habe, was ich alles machen wollte…

    „Warum fällt es mir so schwer, die Versprechen, die Ich mir Selbst gegenüber so überzeugt mache anzugehen und durchzuziehen?“

    Diese Frage stellte ich mir, als ich es dann enddgültig satt hatte mir selbst immer wieder schön zu reden, dass ich es nicht schaffte etwas durchzuziehen, das ich mir vorgenommen hatte.

    Der Anfang

    Oft ist hier auch das Ende der guten Vorsätze schon wieder erreicht. Aber vergiss nicht.

    „Anfangen musst du nur einmal!“

    Also stellt sich die Frage: „Wie fange ich an?“

    Für mich ist das mittlerweile ganz klar! Einfach anfangen. Den ersten Schritt machen. Ohne lange darüber nachzudenken.

    Es reicht nicht Ideen zu sammeln und aufzuschreiben, endlos viele Tutorialvideos anzuschauen, nur um dann – wenn überhaupt – noch mehr Ideen und Pläne aufzuschreiben.

    Machen!

    Es geht darum zielgerichtet in die Handlung zu gehen. Ohne lang darüber nachzudenken, ob das jetzt richtig oder falsch sein könnte und was „wer auch immer“ darüber denken mag. Es geht um die Handlung an sich.

    Dadurch zeigst du dir selbst, dass du es wirklich willst und bereit bist die Verantwortung dafür zu übernehmen.

    Damit wäre der erste Schritt getan.

    Dranbleiben?!

    Hier kommen wir jetzt schon in den Bereich der Gewohnheitsgestaltung.

    Wir alle wünschen uns die Fähigkeit, mit getroffener Entscheidung direkt und diszipliniert einfach das zu tun, das notwendig ist.

    Machen wir aber nicht. Oft haben nicht das „Durchhaltevermögen“, uns immer für das „Richtige“ zu entscheiden. Vor allem, wenn wir etwas Grundlegendes an unserem Leben verändern wollen.

    Hier kommt jetzt „der minimale regelmäßige Einsatz“ ins Spiel.

    Es geht darum eine mit einem Ziel verknüpfte minimale tägliche oder wöchentliche Tätigkeit zu bestimmen, die nicht optional ist. Sie muss so leicht umzusetzen und in dein alltägliches Leben integrierbar sein, dass du im gesetzten Zeitraum mehrmals die Gelegenheit hast sie umzusetzen. Es muss wirklich dämlich niederschwellig sein.
    Zwei Beispiele.

    1. Das Ziel ist es ein Tagebuch zu führen: Ein „m-r-E“ täglich das Datum reinzuschreiben.
    2. Das Ziel ist Fitness: „m-r-E“ wäre ein Liegestütz täglich.

    Warum aber ein Minimum definieren und nicht eine bestimmte Menge. Ohne Fleiß kein Preis so heisst es doch, oder?

    Das Minimum wirklich umgesetzt bringt einen Riesenvorteil.

    Nach dem höchstwahrscheinlichen Rückfall in alte Denk und Verhaltensmuster musst du nicht wieder von vorne anfangen.

    Es ist eine kleine unaufwendige Methode, die mich bisher unheimlich weitergebracht hat. Probier es für dich auch mal aus.

    Definiere das Mindeste, das du regemäßig bereit bist zu tun um ein Ziel zu erreichen und fang jetzt damit an!